
Eine gute Wahl ist auch die blaue Kontrastfarbe des Datums, des Sekundenzeigers und der Nähte am wunderschönen Lederarmband. Schön, dass man dem El Primero Werk durch einen Glasboden bei der Arbeit zuschauen kann und zurück auf der Zifferblattseite sieht man der laufenden Stoppsekunde die 36.000 Halbschwingungen der Unruh, also die höhere Geschwindigkeit als üblich, ihrem überaus ruhigen Lauf an. Es scheint so, als ob der Zeiger - gegenüber den verbreiteten 28.800 Halbschwingungen pro Stunde - zwei kleine Schritte, anstelle einem vollführt.

Beim betrachten dieser Schönheit dachte ich bei mir: Die verlangten 6.500 Euro sind für diese limitierte Uhr sicher gut investiert und ich kam gedanklich einem wahrscheinlichen Kauf immer näher. Mit einem Kopfschütteln reagierte ich allerdings bei meiner ersten Begegnung mit dem Ziehen der Krone.
In der ersten Position ist schon Schluss?
Tatsächlich lässt sich die Zeit sowie das Datum sogleich verstellen. Klingt banal, bedeutet aber: Kein Sekundenstopp und keine Datumschnellverstellung.

Dennoch verleitet das überzeugende Äussere dazu, weiter über eine Anschaffung nachzudenken. Auch wenn ich bei allen Gedanken zum historischen El Primero Werk nicht verstehen kann, warum Zenith keine andere, moderere Ausführung gewählt hat. Für mich ist jedoch der fehlende Sekundenstopp der kaufentscheidende Punkt. Für andere Uhrenliebhaber mag er entbehrlich sein und gibt eher Anlass über den Kaufpreis zu feilschen, der vielleicht tatsächlich noch nachgeben könnte. Sollte es gelingen sich darüber zu einigen, steht der Freude an dieser "Dresswatch"im 42mm Gehäuse nichts mehr entgegen.

Entdeckt habe ich die optisch reizvolle Zenith Captain Limited Edition bei meinen Streifzügen, diesmal bei Juwelier Pletsch in der Mannheimer Innenstadt. Sie ist bis 50m wasserfest und verfügt über einen automatischen Aufzug sowie eine Chronographenfunktion zur Zeiterfassung bis zu 12 Stunden.

Bitte sehen uhren replica oder Patek Philippe Uhren
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